Australien - Neuseeland

Deutschland > Singapur > Australien > Neuseeland > Singapur > Deutschland vom 22. Januar - 30. März 2014
Der original Blog "4ofakind" ist unter majornature.tumblr.com zu finden. Wir, das sind Nicole, Gerald, Kilian(6) und Louisa(2) aus Speyer.
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Tag 15: Mittwoch, 5. Februar

Vom Winde verweht

Der Verdacht vom ersten Bummel  bestätigt sich: Lakes Entrance ist wie viele andere Touri-Nester auf der Welt ein anerkannter Nicht-Ort. Eine Aneinanderreihung von geschmacklosen Läden und Fast-Food-Ketten. Wir landen zum Lunch  (erstmals) im wohl schlechtesten Cafe mit der am schlechtesten gelaunten Bedienung. Andererseits wollen wir ja nichts tun und das geht hier sehr gut -  kein Museum, keine Sehenswürdigkeit, nichts. Aber: Der See auf beiden Seiten des Ortes und das Meer, das hinter einer Düne versteckt braust. Der Wind pfeift an diesem Tag so stark, dass nur Gerald und Kilian zu den Wellen rennen und sich fühlen, wie an an der französischen Atlantikküste. Australien Nicole ist damit beschäftigt, eine über den Wind höchst empörte Louisa warm einzupacken und ein windstilles Örtchen zu suchen.

Danach liefern sich Vater und Sohn ein Minigolfduell, waehrend Mutter und Tochter durch die Nebenstraßen bummeln, in die Gärten hineinspitzen und tatsächlich noch ein nettes Cafe finden.  Später wird noch gegenüber einer Pelikankolonie geschaukelt – und das BBQ noch drinnen verlegt. Dieser Küstenwind läßt sich am besten durch die Fensterfront bewundern.

Tag 16: Donnerstag, 6. Februar

Das Paradies liegt eine Ausfahrt hinter Eden

Weiter geht es, Richtung Ostkuste. Wir haben etwas Zeitdruck, schließlich sind wir am Freitag in Malua Bay mit Nicoles Verwandten Linda und John verabredet.  Die Landschaft hat sich seit Lakes Entrance verändert, auch wenn wir weiter auf dem Princess Highway unterwegs sind: Wir fahren hügelauf, hügelab durch dichte Eukalyptuswälder, sehen manchmal das Meer. Das ist schon deutlich angenehmer. 

Von der Rückbank schallt es “Mama, Schaukel suchen!” Also Kaffeestopp in CannRiver. Ein faszinierendes kleines Nest mitten im Nichts. Es gibt sehr sehr großen Spielplatz mit BBQ, Toilette und so weiter, zwei drei kleine Cafes, eine Kirche, ein Gemeindezentrum … und wir wundern uns, wo nur all diese Menschen herkommen. Vermutlich von den umliegenden Campingplatzen, die sic him Wald verstecken.  Beim Kaffeetrinken werden wir von Hippiecampern angesprochen: Sie hatten gerätselt, welche Sprache wir wohl sprechen.  Campingbusse fahren vorbei, die über eine Achse noch den Geländewagen mitschleppen, Eltern mit Kindern huschen auf den Spielplatz.

Nachdem Lakes Entrance insgesamt doch eher eine Enttäuschung war, sind wir entsprechend skeptisch, was das hochgelobte Merimbula angeht. Es geht an einem Ort namens Eden vorbei, noch einmal um die Kurve,  und dann sind wir sprachlos: Ja, wieder ein See, wieder ein Meer – aber am Hügel, mit Austernfarmen und einfach nur wunderschön. Wir checken kurz im Motel ein (für 155 Dollar ein Zimmer mit sechs Betten, ein Esstisch mit Platz für uns alle vier  steht vor der Tür, direkt neben dem Auto. Aber für eine Nacht ist das okay)

Danach geht es kurz ins Zentrum und zum ersten Mal in Australien direkt in einen Buchladen. Mit Handyfotos voller Tipps zur aktuellenLiteratur , einem Krimi für Nicole (Melbourne in den 1920ern, macht sehr viel Spass), einen dicken knallbunten Labyrinthe-Buch für Kilian und einem Kinderbuch (“Das Wallabie im Schrank”) für Louisa geht es Richtung Strand. Der Tipp kam von der Rezeption, der Reiseführer lobt zufällig den dortigen Kiosk.  Der Kiosk hat zwar seit 16 Uhr geschlossen, aber wir bleiben, bi suns der Hunger wegtreibt. Australien An dieser Stelle trifft das offene Meer auf die Bucht, Surfer liegen in Wartestellung auf die nächste Welle. Ein ganz flacher Sandstrand ist kindertauglich  - auch wenn Louisa sich vom Wasser fernhält und demonstrativ mit dem Rücken zm Meer im Sand spielt, waehrend der Surfnachwuchs vorbeisprintet. Kilian traut sich ins kühle Wasser.Ganz klar: Apollo Bay war schon grossartig. Aber hier wollen wir einfach nicht mehr weg.

Irgendwann legen die Australier jedoch ihre Würstchen aufs BBQ (klar gibt es das dort. Und der Strand ist dennoch so sagenhaft sauber, dass wir es kaum fassen koennen). Bevor unsere Kinder den Aussies das Essen vom Teller holen – und dazu fehlt nicht mehr viel – erkundigen wir uns nach einem geeigenten Takeaway.  Das chinesische Essen, das wir dann auf einer Picknickbank im Ort essen, ist … maßig. Aber Kilian hat zirka ein Kilo Krabbenchips geschenkt bekommen und futtert diese gemeinsam mit Louisa. Daheim gibt es noch eine Dusche und einen Pflichtapfel (und danach lassen wir die restlichen Krabbenchips unauffällig in dieser grossen schwarzen Tonne mit Deckel  verschwinden).

Tag 17: Freitag, 7. Februar

Zweimal Cappuccino mit Meeresrauschen, bitte

Familien Murmeltier ist früh unterwegs. 9.00 Uhr:  Auschecken. 9.15  Strandschuhe für Kilian und Louisa kaufen. 9.25 Nicoles vergessenen Rucksack an der Rezeption des Motels abholen.  9. 35 Uhr: Fruhstuck an unserem neu entdeckten Traumstrand… Denn diesmal hat der Kiosk offen und die Plätze sind schon gut belegt. Viele Surfer, aber auch viele Familien mit kleinen Kindern. Die Sicht ist unbezahlbar, der Kaffee erstaunlich günstig: Zwei  Cappuccino und zwei “Minicappuccino” für sechs Euro. Die Kinder bekommen geröstetes Brot mit Nutella, Gerald und Nicole teilen sich ein Brötchen mit Bacon und Eiern. Den restlichen Vormittag verbringen wir ganz entspannt am Strand, holen gelegentlich (kostenloses) Zitronenwasser vom Kiosk, beobachten Surfer, Paddler und Schwimmer – und fühlen uns statt auf einer großen Reise mal richtig im Urlaub.

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Um 12 Uhr brechen wir auf und fahren weiter die Küste entlang gen Norden.  Spätes Mittagessen in Bermagui, mit Sausage Rolls (Bratwurstbrät in Blätterteig) für die Kids – wobei sich Louisa dann lieber an Nicoles Knoblauch-Garnelen vom Fish&Chips halt – und noch einem Kaffee im kleinen Hafen.

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Und dann sind wir neugierig auf unsere Verwandten, mit denen wir bisher nu rein paar Mails gewechselt und zweimal telefoniert haben.  Gegen 17 Uhr biegen wir in die Baringa Crescent in Malua Bay ein und werden gleich so herzlich empfangen, als würden wir uns schon Jahre kennen. Linda und John sind großartige Gastgeber und gleich in das Untergeschoss gezogen, damit wir zwei Zimmer und das Bad für uns haben. Auf dem Herd köchelt schon Spaghetti Bolognese, danach machen wir noch einen Bummel durch das Viertel. Im Garten empfängt uns ein Lachender Hans )der Nationalvogel Kookaburra), Kakadus kreischen von der Stromleitung, ein Schwarm Papageien dreht seine Kreise. Obwohl die Verwandtschaft sehr weitläufig ist – Lindas Mutter und Nicoles Oma Anna waren Cousinen, Linda ist mit ihren Eltern 1956 nach Australien ausgewandert – adoptieren Kilian und Louisa die beiden auch prompt als seine Art Onkel und Tante oder Großeltern. Australien Australien

Tag 18: Samstag, 8. Februar

Das Haus am Meer

 Wenn man Kinder lange genug auf eine Muffin und Pommes-Diät setzen, essen sie von selbst wieder gesünder. Diese erstaunliche Erfahrung  machen auch wir. Kilian und Louisa frühstücken Banane und Yoghurt, genießen das getoastete Brot mit Schinken (das unglaublich lecker italienisch schmeckt) und futtern hier was das Zeug hält. Nach dem Frühstück mit Riesenobstsalat – der einfach besser gelingt, wenn man Ananas, Mango und Papaya quasi vor der Haustür hat -  gehen wir zu Fuß zu dem kleinen Strand, an dem John morgens immer seine Bahnen zieht. Dort verbringen wir den Vormittag, Gerald neben John auf dem Board in den Wellen. Australien Kilian und Louisa beim Sandspielen, Linda und Nicole liefern Wasser, Steine oder mal eine frische Windel. Zur absoluten Entspannung trägt natürlich bei, dass wir hier überhaupt keinen Mobilempfang haben und damit garnicht in Versuchung kommen, zu skypen, mailen oder sms zu schicken.

Denn heißen Nachmittag verbringen wir in und um das Haus. Im Tiefkühlregal liegt ein wahrer Schatz: John war als Vermesser im Dienste der Regierung sieben Mal in der Antarktis unterwegs und hat ein Stück Polareis mitgebracht, das besonders von Kilian ehrfürchtig bestaunt wird. Australien Dazu kann John spannende Geschichten erzählen und wir wissen jetzt sehr viel mehr über die unterschiedliche Stimmung auf norwegischen und australischen Schiffen, über die salzigen See und über dem Putzplan auf einer Forschungsstation im Winter, wenn der Arzt ebenso wie der Koch zum Besen greifen muss.

Nachmittags kommt Besuch:  Johns Cousin Dave bringt den Fang der Nacht vorbei. Momentan wohnt er in seinem Wagen, wirft nachts die Angel aus und füllt Lindas Kühltruhe mit seinen Fischen. Außer dem Lachs, der für seine Frau gedacht ist, dürfen wir die Fische gerne verzehren.  Wie viele Australier, die wir schon gesprochen haben, hat Dave eine Verbindung nach Deutschland (seine Frau war in den 1950ern in Berlin Au-Pair und hat Lebensmitteln zwischen den Sektoren geschmuggelt). Und inzwischen kommen wir uns ziemlich lächerlich vor, wenn wir den Grund dafür erläutern, warum wir drei Wochen in Australien und sechs Wochen in Neuseeland unterwegs sind (eine Frage, die Aussies durchaus bewegt):  Ähem, also wegen der giftigen Spinnen und Schlangen.  Meistens ernten wir sehr ungläubige Blicke oder Gelächter … Dave hat Nicole augenzwinkernd versprochen, ihr nächstes Mal eine Trichternetzspinne (der berüchtigte, tödliche Sydneyspider) mitzubringen.

Das Wort Barbeque ist inzwischen fester Bestandteil im Vokabular unserer Kinder und entsprechend groß ist die Freude, als es abends gegrillten Fisch und Bratwürste geht. Danach noch eine Ladung warme Schokolade – und zwei pappsatte Kinder schlafen tief und fest.Australien Australien

Tag 19: Sonntag, 9. Februar

Und diese Biene, die ich meine ...

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Am Vormittag sausen wir nach Batemans Bay in einen kleinen Tierpark: Um 10.30 Uhr ist Koala-Fütterung! Und gegen eine kleinen Spende darf man die flauschigen Beuteltiere auch mal streicheln – was Louisa und Nicole direkt tun. Tatsächlich fühlen sie sich so kuschelig an, wie sie aussehen! Nach einer kleinen Runde Zug durch den Park könnte man sich noch Phytons um den Hals legen – das beobachten wir nur – und darf einen kleinen Wombat in den Arm nehmen. Während Louisa jedes Tier streichelt, das nicht schnell genug weghüpft, fasziniert Kilian vor allem der Kakadu, der fröhlich “Hello” nachplappert. Leider ist es zu heiß, um sich lange umzusehen. Aber wir bestaunen auch die one-Woman-Show der Tierpflegerin, die für alle Fütterungen/Streichlungen zuständig ist, zwischendurch die kleine Lok fährt und insgesamt wie die Hauptdarstellerin einer US-amerikanischen Serie wirkt.

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John züchtet seit 35 Jahren Bienen, vier Stöcke stehen auf dem Geräteschuppen. Im vergangenen Jahr hat er dreimal geerntet, insgesamt 120 Kilogramm. Heute können wir vom Balkon aus zusehen, wie er den Smoker, also das Räuchergerät, anwirft, auf den Schuppen klettert und seine  Stöcke überprüft. Australien  Dazwischen essen wir sehr sehr lecker – gegrilltes Lamm, rote-Bete-Aufstrich, Zitronenmarmelade, fast alles aus eigener Ernte.  Und zwischendrin verrät Linda, das Anna ihr mal ein Rotweinkuchenrezept gegeben hatte – exakt der Kuchen, den Nicole von ihrer Oma immer gebacken bekam!!

Draußen heult der Südwind – es wird also kälter. Denn der Südwind kommt hier… direkt aus der Antarktis.

Tag 20: Montag, 10. Februar

Ein Tag am Meer

Bei dieser Reise besteht die große Herausforderung (zumindest für Nicole…) im Mut zur Lücke. Denn mit zwei Kindern im Gepäck muss das Programm ständig geändert, reduziert oder direkt gestrichen werden. Deshalb haben wir auch auf einen Besuch in der Hauptstadt Canberra verzichtet. Linda und John hatten das als capital-Bewohner zwar vorgeschlagen und die Reiseleitung (Nicole) hatte auch schon einen kleinen Plan entworfen - aber angesichts von fast 40 Grad in Canberra und mit 8 Großstadttagen (Sydney und Auckland) vor uns, haben wir uns für einen weiteren Tag in Malua Bay entschieden.

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Linda und John lotsen uns zu einer Bucht nördlich von Batemanns Bay, im Murramarang Nationalpark. Kilian ist selig: John hat zur Kommunikation zwischen den beiden Fahrzeugen Walkie-Talkies eingepackt, die sich später auch noch super zum Verstecken-Spielen mit Papa Gerald im Garten eignen. Aber erstmal verbringen wir fast den ganzen Tag am Meer. Vom Parkplatz aus geht es an einem noblen Campingplatz vorbei. Dort wohnen wilde, aber dank ständiger Fütterungen doch recht zahme Kängurus - Louisa springt fast aus der Kraxe, weil sie die natürlich gerne streicheln würde. Ein paar hundert Meter weiter wird der Sandstrand von einer faszinierenden Steinküste abgelöst: Das Wasser hat kleine Pool geschaffen, auf deren Grund nur zersplitterte Muscheln liegen. Australien Australien An anderer Stelle wirkt der Stein geradezu metallisch, mit geometrischen Formen, dann ist er wieder ganz weich. Kilian und Louisa verbringen Stunden damit. Muscheln und kleine Schnecken von einer Stelle zur anderen zu schleppen, mit den Beinen im Wasser zu waten, kleine rote Wasserpflanzen - die wie Anemonen aussehen - zu necken oder einen Seeigel zu bestaunen. Das Meer rauscht, es ist angenehm warm, aber bedeckt und irgendwann ziehen auch noch ein paar Delfine vorbei. Ein absolut entspannter Tag, der mit einem BBQ, einer Flasche Wein und dem Austausch von australischen und deutschen Familienfotos endet. Was für ein Glück, dass wir nicht nach Canberra gefahren snd!Australien AustralienPS: Kilian hat seine Begeisterung für die olympischen Spiele, hier vor allem die Eiskunstläufer und Snowboarder, entdeckt. Louisa jubelt enthusiastisch gerne ¨Japadu¨, obwohl sie noch nie Fred Feuersteins Ausruf ¨Japadapadu¨ gehört hat. Und in Speyer wird im Frühling ganz sicher Lindas Rhabarber-Limonade angesetzt!

Tag 21: Dienstag, 11. Februar

Der Großstadt entgegen

AustralienAm späten Vormittag verabschieden wir uns schweren Herzens und fast schon tränenreich von Linda und John. Hätten wir gewusst, was für liebe Verwandte wir auf dieser Seite der Erde haben, wären wir schon längst hierher gekommen! Aber: Wir werden sie hoffentlich vor dem Ende unserer Reise noch einmal treffen. Denn wenn wir zum Abschluss unserer Neuseeland in Christchurch sind, beginnen die beiden dort ihren dreiwöchigen Neuseeland-Urlaub!

An der Küste entlang fahren wir bei grauem Himmel oder Niesel gen Norden. Kaffee- und Spielplatz-Stopp ist in Kiama. Das kleine Örtchen ist wegen einer Felsformation bekannt: Durch das Blowhole, ein unterirdisches Loch in den Felsen, kann das Wasser hinter dem Leuchtturm manchmal in einer bis zu 60 Meter hohen Fontäne hochschießen. Manchmal. Als wir dort sind allerdings gerade nicht, dazu ist das Meer viel zu ruhig. Wir bummeln an der Küste, dann im kleinen Ort, essen in einer Filiale der australischen Kette ¨Gloria Jean¨ lecker zu mittag, lassen die Kinder schaukeln, bewundern riesige Gummibäume und fahren weiter.

Oberhalb von Wollongong zuckeln wir am Strand entlang über die Sea Cliff Bridge und legen noch einen Halt am Bald Well Lookout ein: Dort starten die Drachenflieger und Paraglider. Wir schauen dem Spektakel eine Weile zu und legen dann die letzten Kilometer zurück.

Im Cambridge Hotel in Sydney, nahe der Innenstadt, haben wir zwei miteinander verbundene Zimmer mit je einem Queensize-Bed, aber keinen Tisch, keinen Stuhl und keinen weiteren Aufenthaltsbereich. Das heißt: Wenn die Kinder schlafen, jeweils in einem Bett, schleichen wir im Halbdunkel durch die Räume. Das ist ein Grund dafür, dass der Blogeintrag so spät kommt. Der andere: Wir sind abends einfach Metropolen-platt. (Dazu später mehr) Aber am ersten Abend wollen wir uns im Viertel noch etwas zu Essen erjagen und haben die volle Auswahl: japanisch, libanesisch, thailändisch .. Die Wahl fällt auf einen Mexikaner mit kleinen Burrito und Taco-Portionen.

(Achtung Mamas: Hier nicht weiter laut vorlesen : ) Auf dem Heimweg diskutiert Kilian gerade die Frage, warum Mama nicht gepierct ist und ist damit voll und ganz beschäftigt. Deshalb sieht er nicht die apart gekleideten Damen, die am Straßenrand auf Arbeit warten. Die zahlreichen sehr metrosexuellen Jungs, die hier ihre Szene haben. Und er verpasst auch die aufgedonnerten Transvestiten, die durch das Fenster eines Clubs schauen. Bildmaterial können wir aus gegebenen Anlass leider keines liefern … )